Barrierefreier Rundwanderweg Teichwiesen

Wo die Natur keine Barrieren kennt!

12 Gemeinden, ein Naturpark ein 87 km langer Eulenweg durch alle Gemeinden sowie ein 7 km langer Rundwanderweg entlang der Teichwiesen am Kogelberg, der die landschaftlich schönsten Seiten des Bezirkes Mattersburg und die Naturparkgemeinden unter dem Zeichen der Eule miteinander verbindet. Die Eule lädt uns ein, den Blick auf diese Schönheit von Landschaft und Natur zu richten. Die Eule ist gleichzeitig Symbol und Wegweiser für alle Menschen, den Naturpark auch mit allen Sinnen zu erleben: mit Betonung auf ALLE. Die Erlebnisstationen entlang des „Rundwegs Teichwiesen“ und  die Erlebnisstation in Schattendorf, sowie zwischen Pöttsching, Bad Sauerbrunn und Forchtenstein präsentieren sich den Wanderern barrierefrei. Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, können mit dem Rollstuhl oder Rollator diese Erlebnisstationen genauso mühelos erkunden wie Familien mit Kinderwagen.

Die Übersichtstafeln machen Angaben zum Wege-Untergrund und zu Steigungen. Speziell angepasste Sitzgelegenheiten sowie höhenverstellbare und bewegliche Elemente erleichtern den Aufenthalt an diesen Stationen. Ein taktiles Leitsystem unterstützt Menschen mit Sehbehinderung bei der Orientierung vor Ort, Stationstafeln mit Informationen in Brailleschrift vermitteln Wissenswertes zu Natur und Landschaft, und auch die barrierefreie Website liefert wichtige Hinweise zu den Stationen.

„Mit der Kräuterhexe Uschi Zezelitsch werden deine Wanderungen im Naturpark Rosalia-Kogelberg zum zauberhaften Abenteuer!“

Da entgeht dir nichts! Sie begleitet dich in Bild und Ton entlang des „Eulenweges“ durch alle Jahreszeiten und zu den Besonderheiten der 13 Naturparkgemeinden.

Du erfährst Wissenswertes zur Fauna und Flora, lernst Pflanzenraritäten kennen und bekommst Geschichten, Geheimtippstipps und Rezepte ins Ohr geflüstert.

Zuhören und staunen oder zuschauen und mitmachen. Bau mit der Kräuterhexe eine Igelburg, koste ein Zauberkraut oder bastle eine Blätterrassel.

Egal ob du nur einen kurzen Spaziergang oder einen Wochenend-Ausflug machen möchtest: Die Kräuterhexe kümmert sich um deine Unterhaltung. In welchem Monat du uns als erstes besuchen möchtest und welches Mitmach-Programm du in deinem Tempo du ausprobieren möchtest, kannst du schon zu Hause planen.

Folge hier dem persönlichen Smartguide!

Die 11 Erlebnisstationen

Die ersten 7 der insgesamt 11 Erlebnisstationen befinden sich entlang des 6km langen Rundweges Teichwiesen. Station Nr. 8 liegt ganz nah: zwischen diesem Gebiet am Kogelberg und der Gemeinde Schattendorf. Die Erlebnisstationen 9 – 11 befinden sich entlang des 75km langen Rundwegs zwischen den Gemeinden Pöttsching, Bad Sauerbrunn, Wiesen und Forchtenstein.

Rundgang Teichwiesen & Schattendorf – Erlebnisstationen 1 – 8

Die Teichwiesen liegen in einer Senke am Fuße der steilen, sonnenseitig gelegenen Hänge des Naturschutzgebietes Rohrbacher Kogel. Die großen Schilf- und Wasserflächen stellen einen bedeutsamen Lebensraum für eine Vielzahl an Wasservögeln und mehrere bedrohte Amphibienarten dar. Ein gut ausgebauter 6 Kilometer langer Rad- und Spazierweg lädt ein, die artenreiche Fauna und Flora dieses einmaligen Natur- und Landschaftsschutzgebietes zu erkunden. Dazwischen bieten 8 liebevoll gestaltete Rast- und Erlebnisstationen, welche auch mit Rollstühlen und Kinderwägen gut zu befahren sind, ausreichend Gelegenheit zum Verweilen oder zum Studieren der von Magerwiesen, Trockenwiesen und Obst- und Weinkulturen geprägten reizvollen Landschaft des Rohrbacher Kogels.

Die Teichwiesen gelten als Geheimtipp unter Vogelkundlern. Denn in diesem dem Kogelberg vorgelagerten Natur- und Landschaftsschutzgebiet brüten geschützte und besonders seltene Arten: Rohrweihe, Zwergrohrdommel, Tüpfelsumpfhuhn und mehrere Reiherarten wie Silber-, Grau-, Nacht- und Purpurreiher. Auch Amphibien fühlen sich im milden Gewässer wohl. Mit lautem Gequake finden sich hier jährlich mehr als 10.000 Spring- und Grasfrösche, Erdkröten, Rotbauchunken und Donaukammmolche zur Laichablage ein.

(1) Der Fernblick

TEICHWIESEN ÜBERBLICK

Von der Erlebnisstation „Der Fernblick/ Ein Waldhang“ aus genießt man eine wundervolle Aussicht von einer Lärchenholz-Plattform, die mit einem höhenverstellbaren Fernrohr ausgestattet ist, so dass auch Menschen im Rollstuhl problemlos durchschauen können.

(2) Ein Gartenplatz

Der Fluss der Zeit

(3) Ein Wegplatz

Dein Schritthalter

(4) Blick ins Land

Schweifst du mit deinen Augen in die Weite oder schärfst du den Blick für das Wesentliche?

(5) Obst-

schaugarten

OBSTSCHAUGARTEN

(6) Ein liegender

Baum

LIEGENDER BAUM

(7) Der Wind-

schutzgürtel

WINDSCHUTZGÜRTEL

(8) Eine schöne

Eiche

SCHÖNE EICHE

Pöttsching, Bad Sauerbrunn & Forchtenstein –

Erlebnisstationen 9 – 11

(9) Kirschäcker

KIRSCHÄCKER

Zwischen Bad Sauerbrunn und Pöttsching erstreckt sich ein 1,5km langer asphaltierter Feldweg, gesäumt von Kirsch-, Kastanien- und Nussbäumen. Ein integrativer Bestandteil dieses beliebten Radweges ist die Erlebnisstation Kirschäcker. Diese Station nimmt unmittelbar Bezug auf die regionsspezifischen Obstbäume und lädt auf eine etwas andere Sinnesreise ein, bei der vor allem die Hände, die Nase und die Ohren gefragt sind. Der Weg ist nämlich für Blinde adaptiert und bietet den Sehenden die Erfahrungswelt der nicht sehenden Menschen an. Diese Begegnung mit dem Holz und den Bäumen führt zu einer Schärfung der meist vernachlässigten Sinne und zu einem bewegten Austausch mit nicht sehenden Menschen. Der neu gestaltete, rollstuhlgerechte Rastplatz beim Fleischhackerkreuz lädt zum romantischen Verweilen ein und bietet einen weiten Blick in die Landschaft.

(10) Apfelrast

APFELRAST WIESEN

Hat man den geheimnisvollen Erlenbruchwald hinter sich gelassen, wartet als Belohnung die Apfelrast in Wiesen, ein harmonischer Rastplatz mit rollstuhlgerechten Sitzgelegenheiten, Relaxliegen, Sonnensegel und einem Wurzelstocktisch (ebenfalls rollstuhlgerecht) mit Hockern.

(11) Eisteiche

EISTEICHE

In wasserdurchfluteten Mooren gedeiht ein Erlenbruchwald: Ein mythenreiches Gelände, das alle Sinne zur Wahrnehmung anspornt. Unter „Bruchwald“ versteht man einen „Sumpfwald“ („Bruch“ ist niederdeutsch und bedeutet Sumpf, verwandt mit dem engl. Wort „brook“ für Bach). Es handelt sich um Waldgesellschaften auf niedermoorartigen Böden. Vorherrschend an solchen Standorten ist bei uns die Schwarz-Erle, eine Baumart, die derartige extreme Bedingungen (fast dauernde Nässe und dadurch Sauerstoffarmut im Wurzelbereich) verträgt. Dieser eigentümliche Waldtyp ist heute selten geworden und gefährdet.